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Schlagwort-Archiv Autosalon

Neuer Hyundai i30 auf dem Autosalon in Paris

Hyundai i30

i30, der Dritte: Die Generation 3 des kompakten Hyundai i30

Um den Geschmack der Kunden noch besser zu treffen, kommt der neue Hyundai i30 aus dem europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim. Ins Visier nimmt der Koreaner eindeutig den VW Golf. Seit bereist 10 Jahren hört der Kompakte auf den Namen i30, vorher hieß er Elantra.

Schmale Scheinwerfer machen breite Schultern beim Hyundai i30

Seine Schultern sind mit den schmaleren Scheinwerfern (optional als Voll-LED) und dem weit nach unten gezogenen Kühlergrill mit Chromumrandungen breiter geworden. Er ist 15 Millimeter breiter und 4 Zentimeter länger als sein Vorgänger.

Hyundai i30

Die Schulterlinie an der Flanke steigt jetzt weniger an. Der Spoiler am Heck ist stets schwarz. Besser gesagt, der neue i30 ist klarer in seiner Formensprache. Das Cockpit hat jetzt weniger Schalter und ist modern gestaltet. Der Kofferraum fasst jetzt 17 Liter mehr (395-1301 Liter).

Hyundai i30

Ab Februar 2017 wird der Hyundai i30 beim Händler stehen.

Hyundai i30

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Range Race statt Range Anxiety auf dem Autosalon Paris

Range Race statt Range Anxiety

Range Race statt Range Anxiety – der Wechsel von der Reichweitenangst zum Reichweitenwettbewerb

2,5 Milliarden Kilometer Erfahrung mit Elektrofahrzeugen hat GM, der Mutterkonzern von Opel, mit dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera gesammelt. Die Analyse der Daten hat ergeben, dass es nun eine Range Race statt Range Anxiety gibt.

Nach Phase 1 kommt nur Phase 2 der Elektromobilität

In der ersten Phase der Elektrifizierung von Fahrzeugen kamen E-Mobile kaum über eine Reichweite von 100 Kilometer pro Batterieladung aus. In der Praxis. Schließlich saugen Heizung, Klimaanlage, Lüftung und alle anderen Stromverbraucher Energie aus der Batterie. Dennoch berücksichtigt das der NEFZ, der Neue Europäische Fahrzyklus nicht. Die Fahrsituationen sind ebenfalls wenig praxisgerecht.

Deshalb liegen die Erfahrungen aus der realen Nutzung eines BMW i3, Renault Zoe oder VW e-Golf häufig weit unter den NEFZ-Werten.

Range Race statt Range Anxiety

Keine Angst mehr im E-Mobil

Der Weg bis zum Flughafen und zurück im Winter bereitet dem Nutzer mit der zweiten Generation der Elektroautos keine Kopfschmerzen mehr. So sind nun 400 Kilometer die Norm bei vielen Modellen. Der Renault Zoe und der VW e-Golf schaffen nun laut NEFZ 400km und der BMW i3 will jetzt auch 300-NEFZkm weit fahren können.

Da kann der Opel Amper-e locker drüber. Er schafft nach NEFZ gut 500 Kilometer. Das sind im Alltag echte 350-400. Bei dem etwas realistischeren Verbrauchsmeßzyklus WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) bleiben immer noch 380 Kilometer. Als Beweis ist Ralf Hannappel, der Leiter der europäischen Elektroautoentwicklung bei Opel, persönlich mehr als 400km von London aus nach Paris gefahren – ohne einmal nachzuladen. Und dann waren sogar noch 80 Kilometer Restreichweite in der Batterie übrig.

Range Race statt range anxiety

Vielleicht wird es ja dann doch noch etwas mit der 1 Million Elektrofahrzeugen in Deutschland im Jahr 2020.

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Der Hingucker auf dem Autosalon in Paris: der Vision Mercedes-Maybach 6

Vision Mercedes-Maybach 6

Der Hingucker auf dem Autosalon in Paris: der Vision Mercedes-Maybach 6

Erstens rot, zweitens unglaublich formschön und drittens ästhetisch wirkt das Konzeptauto Vision Mercedes-Maybach 6. Die in der Tradition der klassischen Stromliniencoupés gestaltete Studie ist 5,70 Meter lang, hat einen 750PS starken Elektromotor und betörende Scheinwerfer.

Vision Mercedes-Maybach 6

In weniger als 4 Sekunden von Null auf Hundert im Vision Mercedes-Maybach 6

Allerdings war der Traumwagen schon auf der Monterey Car Week in Kalifornien zu sehen. Vier kompakte Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren bringen eine Leistung von 550 kW auf die Straße und erzeugen sportwagentypische Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in weniger als 4 s und eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Die Reichweite nach NEFZ soll bei mehr als 500 km liegen. Der flache Akku im Unterboden besitzt eine Kapazität von 80 kWh. Dank Gleichstromladung sollen in nur fünf Minuten wieder 100 km mehr Reichweite drin sein.

Vision Mercedes-Maybach 6

Komplette Frontscheibe als Riesendisplay

Ein durchsichtiger Mitteltunnel im Innneraum macht den elektrischen Energiefluss des Antriebs sichtbar. Die Frontscheibe dient als transparentes Display. Über die volle Fahrzeugbreite werden fahrrelevante Daten und geografische Informationen auf das Glas gespiegelt.

In den Sitzen integrierte Sensoren scannen die Passagiere. Dadurch können auch Komfortfunktionen wie Sitzklimatisierung oder Massage aktiviert oder die Form des Sitzes an den Menschen angepasst werden. Die im Polster eingebetteten Sensoren erfassen gleichzeitig die Vitalfunktionen und aktivieren im Notfall Rettungsdienste. Außerdem erfassen sie den Lichteinfall, die Farbe der Kleidung und die Umgebungstemperatur. So lassen sich neue emotionale Lichtstimmungen im Interieur inszenieren.

Vision Mercedes-Maybach 6

Fünf Meter 70 lang aber nur 130 Zentimeter hoch

Die extrem lange Motorhaube, die niedrige Dachlinie und das zurückversetzte Greenhouse machen aus dem Vision Mercedes-Maybach 6 die Fortsetzung der Aero-Coupés aus den 1930ern. Stromliniencoupés, wie sie der Automobil-Künstler Ettore Bugatti und August Horch erschufen.

Übrigens baute Bugatti auch den erfolgreichsten Rennwagen der Automobilgeschichte, den Achtzylinder T 35. 1925 errangen die T35 468 Siege, 1926 schon 577, ein Jahr später sogar 806. Nie war ein Automobilhersteller erfolgreicher.

Der 57 SC Atlantic ist inzwischen eines der teuersten Automobile der Welt.

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Vision Mercedes-Maybach 6
5,70 Meter lang. 1,30 Meter hoch.
750PS. Rein elektrisch.
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Vision Mercedes-Maybach 6
Null auf Hundert:
in weniger als 4 Sekunden.
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Vision Mercedes-Maybach 6
Schön wie ein Stromliniencoupé aus den 30er Jahren.
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Autosalon Paris 2016

Autosalon Paris 2016

Der Autosalon Paris steht im Zeichen der Elektromobilität

Der Autosalon Paris überrascht in diesem Jahr weniger durch Studein oder PS-Protze, sondern durch die Wiederaufnahme des Wettbewerbs um die größte Reichweite bei Elektrofahrzeugen.

Bisher haben sich die etablierten Hersteller dabei nicht mit besonders viel Ruhm bekleckert. Reichweiten um die 120-150km waren schon rein elektrische Bestwerte. Der BMW i3, der Renault Zoe oder der VW Golf-e schafften das.

Realitätsferner Verbrauchszyklus NEFZ

Berechnet nach dem NEFZ können die Werte zwar höher sein, doch der genormte Verbrauchszyklus ist weit weg von der Wirklichkeit. Beispielsweise simuliert der NEFZ eine Beschleunigungsfahrt von 0 auf 50 km/h innerhalb von 26 Sekunden. Wer so fährt, wird im Stadtverkehr zum Verkehrshindernis. Deshalb sind 20-30% Abschlag von der NEFZ-Werten realitätsnäher.

Autosalon Paris 2016

Volkswagen will mit der Studie ID ab 2020 mit 600km Reichweite punkten.

Autosalon Paris 2016

Allerdings sind es bis 2020 noch vier Jahre.

Opel bringt den Ampera-e schon im Frühjahr 2017 auf den Markt. Mit mehr als 500km Reichweite nach NEFZ. Das sind in der Praxis immer noch 400km.

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